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„Die Qualifikationen zur WM 2010“

32 Mannschaften haben sich in einer zweijährigen Qualifikationsphase für die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika qualifiziert. Weltweit beteiligten sich insgesamt 200 Nationalmannschaften an den kontinentalen Qualifikationen in Europa, Südamerika, Nord- und Mittelamerika, Asien, Afrika und Ozeanien. Damit kämpften so viele Teams wie noch nie um die WM-Tickets.

Die WM-Qualifikation in Europa

In der europäischen Qualifikation, in der 53 Mannschaften um die 13 Startplätze für die WM 2010, setzten sich überwiegend die Favoriten durch – einige allerdings erst mit viel Mühe. So konnte sich Vize-Weltmeister Frankreich erst in der Relegation gegen Irland (1:1 und 1:1 n.V.) das Ticket für die WM sichern. Auch der WM-Vierte von 2006 Portugal musste in die Relegation der besten acht Gruppenzweiten und setzte sich hier gegen Bosnien-Herzegowina (1:0 und 1:0) durch. Ebenfalls in der Relegation schafften Griechenland (0:0 und 1:0 gegen die Ukraine) und Slowenien (1:2 und 1:0 gegen Russland) den Sprung zur Weltmeisterschaft 2010. Am souveränsten qualifizierten sich Europameister Spanien und die Niederlande, die alle ihre Spiele gewannen, für die Weltmeisterschaft. Ungeschlagen schafften auch Deutschland und Weltmeister Italien den Sprung nach Südafrika. Erstmals für eine WM konnte sich die Slowakei qualifizieren. In Gruppe 3 ließen die Slowaken überraschend die erfahrenen WM-Teilnehmer Tschechien und Polen hinter sich. Mit Schweden, Russland, der Türkei und Rumänien blieben auch in den übrigen Gruppen einige Favoriten auf der Strecke.

Die WM-Qualifikation in Asien

In Asien, wo sorgte Nordkorea mit der erfolgreichen Qualifikation für die große Überraschung. Australien, das erstmals in der Asien-Zone um ein WM-Ticket spielte, sowie Japan und Südkorea wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und qualifizierten sich für die WM 2010. Dagegen scheiterten mit Saudi-Arabien und Iran zwei Favoriten. In der Relegation scheiterte Bahrain zum wiederholten Mal auf dem Weg zur ersten WM-Teilnahme seiner Historie. Das Team des arabischen Inselstaates musste sich im Kampf in den Entscheidungsspielen gegen Ozeanien-Sieger Neuseeland knapp geschlagen geben (0:0 und 0:1). Damit qualifizierte sich Neuseeland nach seinem WM-Debüt 1982 in Spanien zum zweiten Mal in der Historie für eine Fußball-Weltmeisterschaft.

Die WM-Qualifikation in Afrika

In Afrika verlief die Qualifikation nahezu erwartungsgemäß. Nur die erfolgreiche Qualifikation von Algerien, das sich in einem Entscheidungsspiel gegen Ägypten durchsetzen konnte, kann als Überraschung gewertet werden. Beide Teams hatten zuvor die dritte und entscheidende Qualifikationsphase in Gruppe 3 punkt und torgleich beendet. Da beide Teams auch die gleiche Anzahl an Toren erzielten und in den direkten Duellen jeweils einmal mit zwei Toren Unterschied gewinnen konnten, wurde ein Entscheidungsspiel in einem neutralen Land nötig. Dabei setzten sich die Algerier im sudanesischen Omdurman mit 1:0 durch. Die derzeit stärkste afrikanische Mannschaft, die Elfenbeinküste, blieb in der Qualifikationsphase ungeschlagen. Ghana und Kamerun qualifizierten sich ebenfalls problemlos für die WM. Spannend machte es dagegen Nigeria, das sich mit einem 3:2-Sieg gegen Kenia am letzten Spieltag den WM-Startplatz sicherte.

Die WM-Qualifikation in Nord- und Mittelamerika

Ebenfalls wenig Überraschendes lieferte die WM-Qualifikation in Nord- und Mittelamerika. Neben den WM-Stammgästen USA und Mexiko schaffte Honduras am letzten Spieltag erstmals seit 1982 wieder die Qualifikation für eine WM. Während Honduras zum Abschluss mit 1:0 gegen El Salvador gewann, musste sich das punktgleiche Costa Rica mit einem 2:2 gegen die USA begnügen. Damit belegte Honduras aufgrund des besseren Torverhältnisses den für die WM-Qualifikation nötigen dritten Rang.

Die WM-Qualifikation in Südamerika

Auch in Südamerika setzten sich die Favoriten durch. Während neben Rekord-Weltmeister Brasilien auch Paraguay und Chile souverän den Sprung zur WM schaffte, hatte vor allem WM-Favorit Argentinien unter Trainer Diego Maradona große Probleme. Mit zwei Siegen zum Abschluss löste das Team um den „Weltfußballer des Jahres 2009“ Lionel Messi das WM-Ticket. In der Relegation schaffte Uruguay mit einem 1:0 und einem 1:1 gegen Costa Rica den Sprung nach Südafrika.